Sie haben die Wahl zwischen zwei Versorgungsbesuchen an einem Tag, in dem wir füttern,

die Klos sauber machen, Ihre Tiere rein oder raus lassen, Dauer etwa eine Viertelstunde

oder

einem Pflegebesuch, in dem wir uns neben der Fütterung und der Sauberkeit der Toiletten

auch um Fellpflege, Bespaßung und z. B. Medikamentengabe kümmern, Dauer etwa eine halbe Stunde

 

 

Versorgungsbesuch

Ein Besuch morgens und abends für bis zu 2 Katzen, Dauer jeweils etwa eine Viertelstunde

€ 5,-- je Besuch

Der Versorgungsbesuch bietet sich für Katzen an, die Freigänger sind, 

und die morgens und abends rein / raus gelassen werden. 

Wir bieten diese Art der Versorgung nur mit 2 Besuchen am Tag an.

 

 

 

Pflegebesuch

Ein Besuch täglich für bis zu 2 Katzen, Dauer etwa eine halbe Stunde

€ 8,-- je Besuch

Sie entscheiden, ob Sie ein oder zwei Besuche am Tag wünschen

 

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je weiterer Katze / Tag

€ 2,--

 

Kleintiere im Käfig stationär bei uns

€ 5,--

 

je Medikamentengabe (keine Spritzen)

€ 2,--

 

Tierarztbesuch

€ 30,--

(Die Rechnung wird erst einmal von uns verauslagt und

nach Wiederkehr des Besitzers abgerechnet)

 

 

Fahrtkosten je Doppelkm

€ 0,50

 

Feiertagszuschlag

€ 4,--

 

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Stationäre Aufnahme je Katze und Tag

all inclusive (Futter, Medikamentengabe,

Leckerlis, Fellpflege, Familienanschluss)

€ 16,--

 

Bei stationären Langzeitaufenthalten ab 21 Tagen

und für Urlaube unserer ehemaligen Kitten

gewähren wir Sonderpreise.

Bitte sprechen Sie uns an!

Aufwendungen für Tierbetreuung von der Steuer absetzen!

 

Gute Nachrichten für Tierbesitzer!

Das Finanzgericht Düsseldorf hat in einem aktuellen Urteil  (Az.: 15 K 1779/14 E) entschieden,

dass Tierbetreuungskosten als Aufwendungen für  haushaltsnahe Dienstleistungen anerkannt werden und damit abzugsfähig sind.

 

Ein Ehepaar mit einer Hauskatze beauftragte eine Tierbetreuerin, sich während ihres Urlaubs um die Katze zu kümmern.

Die „Katzensitterin“ stellte für ihre Dienstleistung 12 Euro pro Tag in Rechnung, insgesamt 302,90 Euro.

Mit der Einkommensteuererklärung beantragte das Paar eine Steuerermäßigung für die Inanspruchnahme haushaltsnaher Dienstleistungen. Das Finanzamt lehnte dies aber unter Verweis auf das einschlägige Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen ab.

In dieser für das Finanzamt verbindlichen Anweisung wird eine Steuerermäßigung für Tierbetreuungskosten ausgeschlossen.

 

Tierischer Erfolg vor dem Finanzgericht

Das Finanzgericht Düsseldorf jedoch widersprach:

Entgegen der Ansicht der Finanzverwaltung habe die Versorgung von Haustieren einen engen Bezug zum Haushalt

und werde deshalb von der Steuerbegünstigung für haushaltsnahe Dienstleistungen erfasst.

Der Begriff „haushaltsnahe Dienstleistung“ ist gesetzlich nicht näher bestimmt.

Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung gehören dazu hauswirtschaftliche Tätigkeiten,

die gewöhnlich durch Mitglieder des privaten Haushalts oder entsprechend Beschäftigte erledigt werden.

Hierzu zählen nach Auffassung der Richter auch Leistungen,

die ein Steuerpflichtiger für die Versorgung und Betreuung des in seinen Haushalt aufgenommenen Haustiers erbringt.

Katzen, die in der Wohnung des Halters leben, sind dessen Haushalt zuzurechnen.

Tätigkeiten wie die Reinigung des Katzenklos, die Versorgung der Katze mit Futter und Wasser und die sonstige Beschäftigung des Tieres fallen regelmäßig an und werden typischerweise durch den Halter und dessen Familienangehörige erledigt.

Sie gehören damit zur Hauswirtschaft des Halters und entsprechende Kosten sind abziehbar!

 

Unser Tipp: Nicht vergessen – der Betrag muss überwiesen werden!

Wer jemanden damit beauftragt, sich um sein Haustier zu kümmern,

kann die Kosten mit Hinweis auf das Urteil als haushaltsnahe Dienstleistung von der Steuer absetzen!

Wichtig ist aber, dass die Tätigkeit legal ausgeübt wird.

Das heißt, Sie müssen vom Tiersitter eine Rechnung erhalten und dürfen den Betrag nicht bar bezahlen.

Nur wenn das Geld überwiesen wurde, erkennt das Finanzamt die Kosten zum Steuerabzug an.

(Viola C. Didier / smartsteuer)